2018

Taqsīm ٤

2017/18 – für Akkordeon – 8' – UA: 31.01.2018
→ Video → Partiturseite
Klangstudie, die sich mit dem Phänomen Geräusch auseinandersetzt. Im Hintergrund wirkt eine imaginäre Maschine, deren fiktive Prozesse allein über ihre akustischen Nebenprodukte wahrnehmbar sind. Nicht Klangmalerei, son­dern die ästhetische Wertschätzung unbeabsichtigter klanglicher Begleiter­scheinungen stehen im Fokus dieses Stücks.

Penumbra

2014/2018 – für Violine oder Viola, Altsaxophon & Klavier – 8-12' – UA: 23.02.2018
→ Video → Partiturseite
Penumbra ist ein akustischer "Halbschatten", ein diffuses Klangereignis, bei dem klangliche Konturen verschwimmen. Klänge verschmelzen so, dass ihre Quellen undeutlich werden. Dies geschieht dadurch, dass sie bis zur Ununter­scheidbarkeit angenähert oder so komplementär überlagert werden, dass sie nicht mehr auseinanderzuhalten sind.


2017

Radio

2017 – Elektronisches Objekt
→ Video
Objekt aus einem alten Radio, bei dem Knöpfe und Regler abgegriffen und an einen Mikroprozessor angeschlossen wurden. Auf diesem ist ein Bytebeat-Algorithmus programmiert, der Spannungsveränderungen steuert und über Pulsweitenmodulation in Audiosignale wandelt. Mit Hilfe der Knöpfe und Regler kann der Algorithmus manipuliert werden; die Regler legen Zahlenwerte inner­halb des Algorithmus fest, die Knöpfe bestimmen den Operator, der dessen zwei Hälften verbindet.

Hoket dwd

2017 – für Baritonsaxophon & Klavier – 9'
→ Partiturseite
Angelehnt an Guillaume de Machauts "Hoquetus David" wird dieselbe grego­rianische Ursprungsmelodie an zwei Modi angepasst und davon wiederum zwei rhythmische Muster abgeleitet. Diese dienen als colores und taleae im Sinne der mittelalterlichen Isorhythmik. In der Folge werden die tonalen und rhyth­mischen Muster immer wieder neu kombiniert und zwischen den Instrumenten aufgeteilt, die sich die Stimmen im Hoquetus-Stil mit großem Nachdruck auf Perkussivität zuwerfen.

fuga nona rivi carpta

2017 – für Gitarrenquartett – ca. 8'
→ Partiturseite
Instrumentalstudie, in der die E-Dur-Fuge aus dem zweiten Teil von Bachs Wohltemperiertem Klavier "überschrieben" wird. Thema und andere Motive wur­den in Klänge übersetzt, die die akustischen Möglichkeiten der Gitarre aus­loten. Dabei herrscht Flexibilität in der Ausgestaltung zwischen kollektiver Inter­aktion und solistischer Freiheit. Bachs Fuge wird hier im doppelten Wortsinne von "carpta" gezupft und/oder zerpflückt.



2016

Taqsīm ٣

2016 – für Violoncello – 6'
→ Partiturseite
Virtuoses Solostück, das mit dem Kontrast zwischen starker Erhöhung und star­ker Reduzierung der Ereignisdichte spielt. Nach einer dicht gedrängten Fülle an unterschiedlichsten Klängen, die isoliert wahrzunehmen schwerfällt, reduziert sich das Geschehen auf ein Minimum, sodass sich der Fokus sozusagen neu einstellen muss. In der Mitte des Stücks liegt ein Spiegelpunkt, ab dem alles genau umgekehrt wieder zurückläuft.

fraktal

2016 – für Sopran, Flöte, Violoncello & Klavier – 8'
→ Partiturseite
Ein Stück, dessen heterogenen Komponenten sich kaleidoskopartig immer wie­der neu aneinanderfügen ohne wirklich eine feste Einheit zu bilden. Das Grund­gerüst bildet die Transkription eines Pornos mit Sasha Grey, worein sich formel­haft Fragmente aus einem Liebesbrief Frida Kahlos einfügen. Es endet mit ei­ner Paraphrase über ein John Dowland-Lied mit einem Text aus dem Ab­schiedsbrief Virginia Woolfs.

Intracerto

2016 – für keinen Solisten & kleines Ensemble – 8' – UA: 08.05.2016
→ Partiturseite → Verlag
In diesem Stück geht es darum, wie eine Solostimme in ihrer und auf ihre Be­gleitung wirkt. Das Ensemble stützt, imitiert, kontrastiert und erwächst aus der hypothetischen Solostimme, die – ohne je tatsächlich existiert zu haben – über­all innerhalb des Stückes wirkt. Zuerst verschmilzt die Begleitung gänzlich mit ihr, emanzipiert sich dann und ordnet sich wieder unter, jedoch in sich uneins.

Eskapade

2016 – Elektronische Komposition – 4'30''-9'
→ Video
Unregelmäßige, fortlaufende Impulse bilden in diesem Stück das konstante Ele­ment, über dem sich vier Klang-Instanzen in einer vom Zufall bestimmten Struk­tur zueinander fügen und wieder trennen. Auch jede einzelne der Instanzen ist für sich in einigen Aspekten Zufallsprozessen unterworfen, die ihre momentane Klanggestaltung unvorhersehbar machen.

Thema und VVaarriiaattiioonneenn

2016 – für Kontrafagott & Live-Elektronik – 13'
→ screenshot
Dialog zwischen Kontrafagott und Live-Elektronik, in dem beide als gleichbe­rechtigte, autonome Partner agieren. Beide sind in ihren Klängen dem jeweils anderen angenähert und beeinflussen einander im Verlaufe des Stücks durch­gängig. Gleichzeitig variiert jeder das Thema auf seine Weise, sodass sich die Variationen ineinander verschachteln.


2015

dógma

2015 – für Vokalsextett – 12'
→ Partiturseite
Aus den Schriften der Weltreligionen in ihren Originalsprachen wurden Silben isoliert und über Resonanzfrequenzen der Vokale für alle Silben Tonhöhen be­rechnet. Angelehnt an den andächtigen Ausdruck liturgischen Singsangs be­zieht dieses Stück alle seine musikalischen Parameter aus dem Text, der durch seine Form eine andere Art von Bedeutung erhält.

Taqsīm ٢

2015 – für Fagott – 10'
→ Partiturseite
Instrumentalstudie, die auf der Basis des Obertonspektrums eines Subkontra-F klangliche Möglichkeiten auslotet. Dabei verbindet sie an traditioneller ara­bischer Musik und an Klängen der Spektralmusik orientierte Aspekte. Feinste Klangstrukturen werden von verschiedenen Seiten betrachtet und horizontale wie vertikale Ereignisse im Klang erforscht.

Taqsīm ١

2015 – für E-Gitarre – 9'
→ Partiturseite
Virtuose Instrumentalstudie, die auf expressive Weise die klanglichen Mög­lichkeiten des Instruments auslotet. Basis bildet eine Modulation durch tra­ditionelle arabische Skalen, während der frei mit Andeutungen an die Oud, die arabische Laute, und an Rockmusik, insbesondere von Jimi Hendrix, gespielt wird.


2014

97 | 79

2014 – für Streichquartett – 6'
→ Partiturseite
Der Rhythmus ist hier die einzige fixierte Information, Hinweise auf Tonhöhe sind relativ und auch sekundär, da sich das Stück am Geräusch, nicht am kla­ren Ton orientiert. Alle Zahlenwerte beruhen auf Primzahlen: rhythmische Werte, die Anzahl der Takte, der Phrasen, der Abschnitte, der Seiten, auch die Tem­poangabe. Einzige Ausnahme ist die Besetzung.

"And now for something completely different"

2014 – für Klavier – 10'
→ Partiturseite
Dies ist ein Stück mit dekonstruktivistischem Charakter, das jedes Gefühl von Konsistenz und Zusammenhang unterbindet. Es lotet die unterschiedlichsten Spielarten des Klaviers aus und stellt sie sogleich infrage. In seiner flexiblen und unzusammenhängenden Struktur stellt es verschiedenste Stile und Tech­niken gegenüber und erzeugt den Eindruck von Instabilität.

Liebe

2014 – für Vokalsextett & Klavier – 9'
→ Partiturseite
Das Wort "Liebe" ist hier das verbindende Element; das Stück besteht gänzlich aus Zitaten, in denen das Wort vertont wurde und die hier herausgelöst und neu zusammengesetzt sind. Dadurch entsteht eine heterogene Verbindung der unterschiedlichsten Musik und die Gegenüberstellung der verschiedenen Ver­tonungen gibt dem Stück einen theatralen Charakter.

Does it communicate anything? Must it?

2014 – für flexible Besetzung – flexible Dauer – UA: 23.05.2014
→ Video → Partiturseite → Verlag
Diese Fragen von John Cage stellen sich für jede Musik neu. Musik ist Kom­munikation und darum organisch lebendig. Sie lebt im Moment und dieses immer-anders-Sein wird in diesem Stück verabsolutiert. Es bietet enorme Frei­heiten für den/die Spieler, wodurch er/sie sich mit dem Komponisten in einer Kommunikation auf Augenhöhe begegnen soll(en).

TrioB

2014 – für Klarinette, Klavier & Schlagzeug – 7' – UA: 22.02.2014
→ Video → Partiturseite → Verlag
Studie zu den Rollen verschiedener Instrumentalfunktionen innerhalb eines En­sembles. Melodie-, Harmonie- und Rhythmusinstrument spielen nacheinander die Melodie-, Harmonie- und Rhythmusstimme, die sich alle aus Elementen des Blues speisen. Erst im letzten Satz erfüllt jedes Instrument die ihm üblicherwei­se zugeordnete Rolle.



2013

2013/2014 – Kammeroper – 50' – UA: 07.07.2014
→ Trailer → Website
Multidisziplinäres Opernprojekt, dessen Protagonisten auf je eigene Weise mit einem fatalen Schicksal konfrontiert sind. Die Sprache ist unverständlich, da sie von den Sängern und Sprechern immer neu gebildet wird. So wird der Zu­gang von der Ebene des "Verstehens" auf die des "Erlebens" gehoben, was auch die Musik unterstützt.

Mrph II

2013 – für 2 Flöten – 6-9' – UA: 25.04.2013
→ Video → Partiturseite → Verlag
Der Titel leitet sich von dem Wort morph ab (englisch: to morph = verwandeln) und ist eine Lautmalerei für ein Grummeln oder Seufzen. Die Idee ist der Über­gang zwischen Geräusch und Klang einerseits und verschiedenen Klangquel­len andererseits. Die Grenzen der Klänge sollen weitest möglich verschwim­men und die momentane Klangquelle verschleiert werden.

Mrph I

2013 – für Sopran & Flöte – 6-9' – UA: 25.04.2013
→ Video → Partiturseite → Verlag
Der Titel leitet sich von dem Wort morph ab (englisch: to morph = verwandeln) und ist eine Lautmalerei für ein Grummeln oder Seufzen. Die Idee ist der Über­gang zwischen Geräusch und Klang. Das Stück ist ein Portrait, aufgebaut aus Zitaten aus Interviews. Die Dramaturgie verkörpern die Spieler in einem Wech­sel aus Interaktion und Verschmelzung zu einer Figur.

"... gleichsam, um die entflohene Zeit wieder zurückzu­spulen"

2013 – für Orchester – 9' – UA: 30.05.2013
→ Video → Partiturseite → Verlag
Montage-Stück, das drei nicht aufgeführte Orchesterwerke als Materialquelle nutzt. Sein Reiz liegt insbesondere in der zum Teil sehr heterogenen Verbin­dung stilistisch sehr unterschiedlicher Bruchstücke. Die Verschiedenartigkeit re­sultiert aus dem zeitlichen Abstand und ihre Verbindung gibt dem Klangcharak­ter eine neue Qualität.


2012

[aš-Šām]

2012 – für Streichquartett & elektronische Zuspielung – 12'
→ Partiturseite
Improvisationsstück, dessen Grundstruktur durch die Kartographie dreier Spa­ziergänge durch die Altstadt von Damaskus gebildet wird. Die Umgebung wird durch die elektronische Zuspielung gestaltet, in der arabische Gedichte über Damaskus verarbeitet sind. Die Spieler reagieren nach eigenem Erleben auf "äußere" Eindrücke und die Begegnungen miteinander.

Somnambul

2012 – für Ensemble – 4' – UA: 06.07.2012
→ Video → Partiturseite → Verlag
Wie ein Schlafwandler, der erinnerte Handlungen vollzieht, die durch Loslösung aus ihrem Kontext zwecklos und somit auf neue Weise selbstständig werden, verwendet dieses Stück als Material kleine Zellen. Diese durchwandert es, ei­ner Zahlensymbolik folgend, die sich aus dem Namen Somnambul ableitet und schafft so unbewusst neue Zusammenhänge.

Suite

2012 – für Toy Piano – 5' – UA: 24.04.2012
→ Video → Partiturseite → Verlag
Dies ist eine Hommage an John Cage, zu dessen 20. Todes- und 100. Geburts­tag. Allerdings nur in der Instrumentenwahl; das Stück ist in Aufbau und Spra­che vollkommen selbstständig. Die fünf kurzen Teile folgen einer Auswahl von rhythmischen Mustern und melodischem Tonmaterial, beide von traditionellen arabischen Formeln abgeleitet.

HABE

2012 – für Ensemble – 4'
→ Video → Partiturseite → Verlag
H A B E sind die vier Töne, die – auch in dieser Reihenfolge – das ausschließ­liche Material des Stückes und somit seine "Habe" bilden. Das Tonmaterial wird zunächst in Gruppen kollektiv aufgefasst und dann immer wieder individuell aufgebrochen, sodass sich im Ensemble ein Wechselspiel von Individuum und Kollektiv lebendig widerspiegelt.


2011

Sonate décadente 68

2011 – für Viola & Klavier – 10'
→ Partiturseite
Auf die zwei Sätzen dieser Sonate sind vertikal-harmonische und horizontal-melodische Aspekte separat aufgeteilt. In beiden Fällen fußt die rhythmische Struktur auf einem Verhältnis von Ton – ausgehend von Werten für Intervalle – und Pause mit immer der Gesamtsumme 68. Zusätzlich unterliegt jeder Satz ei­nem Verfall zum Geräusch.

Peinture pour chordes

2011 – für Streichorchester – 10'
→ Partiturseite
Inspiriert von einem Gemälde Pierre Soulages' ist dieses Stück wie eine Lein­wand, auf die schichtweise alle Farben (in Analogie der Spektren von Licht und Ton, nicht gemäß der Synästhesie) aufgetragen sind und unterschiedliche Stel­len freigespachtelt werden. Die Musik ist statisch und gewinnt ihren Reiz aus subtilen Veränderungen von Klangqualität.

3 Lieder über Gedichte von Helena Kaschel

2011 – für Sopran & Klavier – 7' – UA: 28.05.2013
→ Video → Partiturseite → Verlag
Wie ein Triptychon fügen sich die drei Lieder zusammen. Ihr separater Inhalt über Sein, Verlust und Leere bildet in diesem Zusammenhang eine durchgängi­ge Geschichte. Ein Geist erlebt sich, verliert sich und versinkt schließlich in un­endlicher Leere. Die unerbittliche Ewigkeit verschlingt alles – macht alles gleich. "Wer will schon die Unsterblichkeit?"

Mephisto-Fanfare

2011 – Elektronische Komposition – 2' – UA: 24.04.2012
→ Video
Die Worte, mit denen sich Mephistopheles dem Faust vorstellt, werden hier auf experimentelle Weise vertont. Eine Trompeten-Fanfare wird diversen elektro­nischen Verfremdungen unterworfen. Diese sind jeweils Gruppen sinnver­wandter Worte zugeordnet und zeichnen auf diese Weise gewissermaßen den Inhalt des Monologs nach.

Totentanz

2011 – für Ensemble – 4'
→ Video → Partiturseite → Verlag
Dieser Totentanz ist eine ganz individuelle Auseinandersetzung mit Todesnähe. Bedrohlichkeit und Chaos im Klang werden hierin aber durchaus nicht ein­schüchternd, sondern als befreiend und antreibend verstanden. Der Totentanz ist auch ein Experiment: Erst im Tanz mit dem Tod spürt man genau, wie nah oder fern man ihm eigentlich ist.

Scrabble

2011 – für Marimbaphon – 2'
→ Video → Partiturseite → Verlag
Charakteristisch für dieses Stück ist das bausteinhafte Aneinanderfügen einzel­ner Elemente. Es liegt ein Ausgangsmaterial zugrunde, doch ist die Entwick­lung spielerischen Charakters. Die spärliche Angabe von Vortragsbezeichnun­gen und die Anweisung con molto espressione sollen jeden Interpreten dazu anregen, das Stück jeweils auf eigenen Weise zu "spielen".

RAVAGE ÉLÉGANT

2011 – für 2 Klaviere – 7' – UA: 21.11.2013
→ Video → Partiturseite → Verlag
Ravage élégant (elegante Verwüstung) ist eine als Wortspiel versteckte Hom­mage und Prinzip: Eine formale und charakterliche Vorlage wird durch ge­schickte kleine Veränderungen am klanglichen Material ihrer innewohnende Be­deutung entfremdet und das Resultat zu einem vollkommen selbstständigen Werk. Verwüstung ist hier fruchtbarer Natur.

Politische Musik

2011 – für Ensemble – 2'
→ Video → Partiturseite → Verlag → Rezension
Kunst ist Selbstzweck. Diesem Credo verleiht das Stück mit Sarkasmus Aus­druck, der einzigen Möglichkeit, hier einem Paradox auszuweichen. So schlägt es in seinem ersten Teil einen von der Bitonalität eines Darius Milhaud beein­flussten fanfarenartigen und in seinem zweiten Teil einen vom Jazz und frühen Hollywoodklängen inspirierten süßen Ton an.

La maison

2011 – Chanson
→ Video



2010

Arabeske

2010 – für 2 Schlagwerker – 4' – UA: 23.03.2011
→ Video → Partiturseite → Verlag
Das Stück ist einzig auf einem Impuls-Klang-Verhältnis konzipiert, ohne Instru­mente bestimmter Tonhöhe. Viele rhythmische Elemente, die hier Verwendung finden, entstammen Strukturen traditioneller arabischer Musik. Auf dem durch­gängigen aber aperiodischen Durchlauf der Bass-Trommeln entwickeln sich komplementäre und wechselnde Strukturen.

Großer Mittag

2010 – für Klavier – 2' – UA: 12.04.2011
→ Audio → Partiturseite → Verlag
Der große Mittag ist der Moment der Selbstüberwindung des Menschen und des Erscheinens des Übermenschen in Nietzsches Zarathustra. Dieses Ereig­nis bedarf einer ruhigen, feinen und unpathetischen Musik. Inspiriert von Prä­ludien Skrjabins will dieses Stück also sagen: "Dies ist mein Morgen, mein Tag hebt an: herauf nun, herauf, du großer Mittag!"

Choco

2010 – Tanz-Musik-Projekt
→ Video

3 Expressionen

2010 – für Streichsextett – 6'
→ Partiturseite
Ausdrucksstudien, die, ohne klassisches Thema oder traditionelle Form, einzig verschiedene Qualitäten und Intensitäten im Ausdruck ausloten. Die einzelnen Sätze haben einen eher losen Zusammenhang, verbinden sich aber vor allem durch ihr gesteigertes Maß an Spannung, deren Nuancierungen in der Interpre­tation von besonderer Bedeutung sind.

La lune

2010 – für Orchester – 8' – UA: 04.07.2010
→ Video → Partiturseite → Verlag
"Die Verehrung des Mondes" steht für eine tiefe Verbundenheit, der in beinahe gebetsgleicher Weise Ausdruck verliehen wird. Die Intensität steigert sich in der Wiederholung und droht von immer tieferer Sehnsucht verschlungen zu wer­den, bis sich mit dem "Erscheinen einer Göttin" die vormalige Verehrungsformel zu seligem Jubel wandelt.


2009

Lewin – Musikalisches Portrait

2009 – für Bassklarinette & Orchester – 4' – UA: 20.03.2010
→ Video → Partiturseite → Verlag
Lewin ist ein Protagonist aus Lew Tolstois Anna Karenina. Er ist ein Grübler, ein Zweifler, ein Mensch voller Leidenschaft – mit besonderer Betonung der ersten Worthälfte. Diesen Charakter darzustellen, ist die Bassklarinette ideal; mit ihrer murmelnden Tiefe und ihrer schreienden Höhe, in ihrem von Weichheit bis Schärfe reichenden Ausdruck.

Barcelona

2009 – für Gitarre & Orchester – 5' – UA: 21.11.2009
→ Video → Partiturseite

Notturna sul Garda

2009 – für Fagott & Orchester – 4' – UA: 19.09.2009
→ Audio → Partiturseite

Une promenade à Paris

2009 – für Klavier – 5' – UA: 11.02.2011
→ Audio → Partiturseite → Verlag
Ein Blick von der Sacre Coeur über die Stadt an einem nebligen Tag. Ein Gang durch Montmartre. Essen im Quartier Latin. Ein Besuch im Louvre. Das Feuer­werk am Eiffelturm am 14. Juli. Ein Picknick im Jardin Luxembourg. Wandeln über den Pere Lachaise. Die Seine. Paris. Davon erzählt dieses Stück in einer ruhigen, träumerischen Sprache.

Sancho Pansa – Musikalisches Portrait

2009 – für 11 Instrumente – 3' – UA: 19.09.2009
→ Audio → Partiturseite → Verlag
Sancho Pansa ist der Knappe des legendären Don Quixote, unter dessen dümmlicher, fauler, tollpatschiger Schale auch Heldenmut und Gerissenheit hervorblitzen. Bei jedem Auftritt ist er derselbe und doch auf gewisse Weise ein ganz anderer. Dieser Wesensart ist das immer wiederkehrende, seinen Ausdruck wandelnde Thema nachempfunden.

Prélude pour maman

2009 – für Violoncello – 2'
→ Audio → Partiturseite → Verlag → Rezension
Dieses Stück, ein Geburtstagsgeschenk für meine Mutter, ist natürlich (wie soll­te es bei einem Solo-Stück für Cello auch anders sein) von den Suiten von Jo­hann Sebastian Bach inspiriert. Die Bezeichnung Prélude ist hierbei jedoch kein Zeichen für die Planung einer eigenen Suite; sie ist vielmehr an das romanti­sche Verständnis dieser Form angelehnt.

"Man stirbt nicht mitten im fünften Akt."

2009 – Orchesterfantasie über Peer Gynt – 4' – UA: 14.02.2009
→ Video → Partiturseite
Motive wie Aufbruch, Unruhe oder vermeintliche Idylle aus Ibsens Drama wer­den hier musikalisch umgesetzt. In diesem Stück wie im Drama sind die iro­nisch romantischen Momente im Verlauf der Handlung ein Schlüsselthema. Diese Ironie gipfelt im unerwarteten happy end, welches dann auch im Stück durch den C-Dur-Schluss seine Analogie findet.


2008

Valse über das Jazz-Thema "Hm!"

2008 – für Orchester & Jazz-Trio – 5' – UA: 29.11.2008
→ Video → Partiturseite

Adagio misterioso

2008 – für Orchester – 3' – UA: 21.11.2009
→ Video → Partiturseite → Verlag
Ich bezeichne dieses Stück immer als Klangbild, weil ich damit ein Bild nicht abzeichnen, sondern entwerfen wollte. Die zugrunde liegende Stimmung deutet der Titel an, die dieses durch spätromantische und impressionistische Einflüsse geprägte Stück hervorbringen will. Es soll also die Impression nicht wiederge­ben, sondern sie erzeugen.

Allegro

2008 – für Blechbläserquintett – 2' – UA: 27.09.2008
→ Audio → Partiturseite → Verlag
Die musikalische Sprache dieses, meines ersten Stückes zeugt von einer vor­maligen Unbekümmertheit, die es in seinem Ausdruck und seiner Syntax spe­ziell ausmacht. Das fehlende Bewusstsein von Form und harmonischer Struktur beim Aufbau der drei Teile gibt ihm eine Unbeschwertheit, die ich bewusst wohl nicht in dieser Form erreicht hätte.

Tasty

2008 – Jazz-Quintett
→ Audio



Bühne/Vokal

dógma

2015 – für Vokalsextett – 12'
→ Partiturseite
Aus den Schriften der Weltreligionen in ihren Originalsprachen wurden Silben isoliert und über Resonanzfrequenzen der Vokale für alle Silben Tonhöhen be­rechnet. Angelehnt an den andächtigen Ausdruck liturgischen Singsangs be­zieht dieses Stück alle seine musikalischen Parameter aus dem Text, der durch seine Form eine andere Art von Bedeutung erhält.

Liebe

2014 – für Vokalsextett & Klavier – 9'
→ Partiturseite
Das Wort "Liebe" ist hier das verbindende Element; das Stück besteht gänzlich aus Zitaten, in denen das Wort vertont wurde und die hier herausgelöst und neu zusammengesetzt sind. Dadurch entsteht eine heterogene Verbindung der unterschiedlichsten Musik und die Gegenüberstellung der verschiedenen Ver­tonungen gibt dem Stück einen theatralen Charakter.

2013/2014 – Kammeroper – 50' – UA: 07.07.2014
→ Trailer → Website
Multidisziplinäres Opernprojekt, dessen Protagonisten auf je eigene Weise mit einem fatalen Schicksal konfrontiert sind. Die Sprache ist unverständlich, da sie von den Sängern und Sprechern immer neu gebildet wird. So wird der Zu­gang von der Ebene des "Verstehens" auf die des "Erlebens" gehoben, was auch die Musik unterstützt.

Mrph I

2013 – für Sopran & Flöte – 6-9' – UA: 25.04.2013
→ Video → Partiturseite → Verlag
Der Titel leitet sich von dem Wort morph ab (englisch: to morph = verwandeln) und ist eine Lautmalerei für ein Grummeln oder Seufzen. Die Idee ist der Über­gang zwischen Geräusch und Klang. Das Stück ist ein Portrait, aufgebaut aus Zitaten aus Interviews. Die Dramaturgie verkörpern die Spieler in einem Wech­sel aus Interaktion und Verschmelzung zu einer Figur.

3 Lieder über Gedichte von Helena Kaschel

2011 – für Sopran & Klavier – 7' – UA: 28.05.2013
→ Video → Partiturseite → Verlag
Wie ein Triptychon fügen sich die drei Lieder zusammen. Ihr separater Inhalt über Sein, Verlust und Leere bildet in diesem Zusammenhang eine durchgängi­ge Geschichte. Ein Geist erlebt sich, verliert sich und versinkt schließlich in un­endlicher Leere. Die unerbittliche Ewigkeit verschlingt alles – macht alles gleich. "Wer will schon die Unsterblichkeit?"



Solo

Taqsīm ٤

2017/18 – für Akkordeon – 8' – UA: 31.01.2018
→ Video → Partiturseite
Klangstudie, die sich mit dem Phänomen Geräusch auseinandersetzt. Im Hintergrund wirkt eine imaginäre Maschine, deren fiktive Prozesse allein über ihre akustischen Nebenprodukte wahrnehmbar sind. Nicht Klangmalerei, son­dern die ästhetische Wertschätzung unbeabsichtigter klanglicher Begleiter­scheinungen stehen im Fokus dieses Stücks.

Taqsīm ٣

2016 – für Violoncello – 6'
→ Partiturseite
Virtuoses Solostück, das mit dem Kontrast zwischen starker Erhöhung und star­ker Reduzierung der Ereignisdichte spielt. Nach einer dicht gedrängten Fülle an unterschiedlichsten Klängen, die isoliert wahrzunehmen schwerfällt, reduziert sich das Geschehen auf ein Minimum, sodass sich der Fokus sozusagen neu einstellen muss. In der Mitte des Stücks liegt ein Spiegelpunkt, ab dem alles genau umgekehrt wieder zurückläuft.

Taqsīm ٢

2015 – für Fagott – 10'
→ Partiturseite
Instrumentalstudie, die auf der Basis des Obertonspektrums eines Subkontra-F klangliche Möglichkeiten auslotet. Dabei verbindet sie an traditioneller ara­bischer Musik und an Klängen der Spektralmusik orientierte Aspekte. Feinste Klangstrukturen werden von verschiedenen Seiten betrachtet und horizontale wie vertikale Ereignisse im Klang erforscht.

Taqsīm ١

2015 – für E-Gitarre – 9'
→ Partiturseite
Virtuose Instrumentalstudie, die auf expressive Weise die klanglichen Mög­lichkeiten des Instruments auslotet. Basis bildet eine Modulation durch tra­ditionelle arabische Skalen, während der frei mit Andeutungen an die Oud, die arabische Laute, und an Rockmusik, insbesondere von Jimi Hendrix, gespielt wird.

"And now for something completely different"

2014 – für Klavier – 10'
→ Partiturseite
Dies ist ein Stück mit dekonstruktivistischem Charakter, das jedes Gefühl von Konsistenz und Zusammenhang unterbindet. Es lotet die unterschiedlichsten Spielarten des Klaviers aus und stellt sie sogleich infrage. In seiner flexiblen und unzusammenhängenden Struktur stellt es verschiedenste Stile und Tech­niken gegenüber und erzeugt den Eindruck von Instabilität.

Does it communicate anything? Must it?

2014 – für flexible Besetzung – flexible Dauer – UA: 23.05.2014
→ Video → Partiturseite → Verlag
Diese Fragen von John Cage stellen sich für jede Musik neu. Musik ist Kom­munikation und darum organisch lebendig. Sie lebt im Moment und dieses immer-anders-Sein wird in diesem Stück verabsolutiert. Es bietet enorme Frei­heiten für den/die Spieler, wodurch er/sie sich mit dem Komponisten in einer Kommunikation auf Augenhöhe begegnen soll(en).

Suite

2012 – für Toy Piano – 5' – UA: 24.04.2012
→ Video → Partiturseite → Verlag
Dies ist eine Hommage an John Cage, zu dessen 20. Todes- und 100. Geburts­tag. Allerdings nur in der Instrumentenwahl; das Stück ist in Aufbau und Spra­che vollkommen selbstständig. Die fünf kurzen Teile folgen einer Auswahl von rhythmischen Mustern und melodischem Tonmaterial, beide von traditionellen arabischen Formeln abgeleitet.

Scrabble

2011 – für Marimbaphon – 2'
→ Video → Partiturseite → Verlag
Charakteristisch für dieses Stück ist das bausteinhafte Aneinanderfügen einzel­ner Elemente. Es liegt ein Ausgangsmaterial zugrunde, doch ist die Entwick­lung spielerischen Charakters. Die spärliche Angabe von Vortragsbezeichnun­gen und die Anweisung con molto espressione sollen jeden Interpreten dazu anregen, das Stück jeweils auf eigenen Weise zu "spielen".

Großer Mittag

2010 – für Klavier – 2' – UA: 12.04.2011
→ Audio → Partiturseite → Verlag
Der große Mittag ist der Moment der Selbstüberwindung des Menschen und des Erscheinens des Übermenschen in Nietzsches Zarathustra. Dieses Ereig­nis bedarf einer ruhigen, feinen und unpathetischen Musik. Inspiriert von Prä­ludien Skrjabins will dieses Stück also sagen: "Dies ist mein Morgen, mein Tag hebt an: herauf nun, herauf, du großer Mittag!"

Une promenade à Paris

2009 – für Klavier – 5' – UA: 11.02.2011
→ Audio → Partiturseite → Verlag
Ein Blick von der Sacre Coeur über die Stadt an einem nebligen Tag. Ein Gang durch Montmartre. Essen im Quartier Latin. Ein Besuch im Louvre. Das Feuer­werk am Eiffelturm am 14. Juli. Ein Picknick im Jardin Luxembourg. Wandeln über den Pere Lachaise. Die Seine. Paris. Davon erzählt dieses Stück in einer ruhigen, träumerischen Sprache.

Prélude pour maman

2009 – für Violoncello – 2'
→ Audio → Partiturseite → Verlag → Rezension
Dieses Stück, ein Geburtstagsgeschenk für meine Mutter, ist natürlich (wie soll­te es bei einem Solo-Stück für Cello auch anders sein) von den Suiten von Jo­hann Sebastian Bach inspiriert. Die Bezeichnung Prélude ist hierbei jedoch kein Zeichen für die Planung einer eigenen Suite; sie ist vielmehr an das romanti­sche Verständnis dieser Form angelehnt.



Ensemble klein (bis 5 Spieler)

Penumbra

2014/2018 – für Violine oder Viola, Altsaxophon & Klavier – 8-12' – UA: 23.02.2018
→ Video → Partiturseite
Penumbra ist ein akustischer "Halbschatten", ein diffuses Klangereignis, bei dem klangliche Konturen verschwimmen. Klänge verschmelzen so, dass ihre Quellen undeutlich werden. Dies geschieht dadurch, dass sie bis zur Ununter­scheidbarkeit angenähert oder so komplementär überlagert werden, dass sie nicht mehr auseinanderzuhalten sind.

Hoket dwd

2017 – für Baritonsaxophon & Klavier – 9'
→ Partiturseite
Angelehnt an Guillaume de Machauts "Hoquetus David" wird dieselbe grego­rianische Ursprungsmelodie an zwei Modi angepasst und davon wiederum zwei rhythmische Muster abgeleitet. Diese dienen als colores und taleae im Sinne der mittelalterlichen Isorhythmik. In der Folge werden die tonalen und rhyth­mischen Muster immer wieder neu kombiniert und zwischen den Instrumenten aufgeteilt, die sich die Stimmen im Hoquetus-Stil mit großem Nachdruck auf Perkussivität zuwerfen.

fuga nona rivi carpta

2017 – für Gitarrenquartett – ca. 8'
→ Partiturseite
Instrumentalstudie, in der die E-Dur-Fuge aus dem zweiten Teil von Bachs Wohltemperiertem Klavier "überschrieben" wird. Thema und andere Motive wur­den in Klänge übersetzt, die die akustischen Möglichkeiten der Gitarre aus­loten. Dabei herrscht Flexibilität in der Ausgestaltung zwischen kollektiver Inter­aktion und solistischer Freiheit. Bachs Fuge wird hier im doppelten Wortsinne von "carpta" gezupft und/oder zerpflückt.

fraktal

2016 – für Sopran, Flöte, Violoncello & Klavier – 8'
→ Partiturseite
Ein Stück, dessen heterogenen Komponenten sich kaleidoskopartig immer wie­der neu aneinanderfügen ohne wirklich eine feste Einheit zu bilden. Das Grund­gerüst bildet die Transkription eines Pornos mit Sasha Grey, worein sich formel­haft Fragmente aus einem Liebesbrief Frida Kahlos einfügen. Es endet mit ei­ner Paraphrase über ein John Dowland-Lied mit einem Text aus dem Ab­schiedsbrief Virginia Woolfs.

97 | 79

2014 – für Streichquartett – 6'
→ Partiturseite
Der Rhythmus ist hier die einzige fixierte Information, Hinweise auf Tonhöhe sind relativ und auch sekundär, da sich das Stück am Geräusch, nicht am kla­ren Ton orientiert. Alle Zahlenwerte beruhen auf Primzahlen: rhythmische Werte, die Anzahl der Takte, der Phrasen, der Abschnitte, der Seiten, auch die Tem­poangabe. Einzige Ausnahme ist die Besetzung.

Does it communicate anything? Must it?

2014 – für flexible Besetzung – flexible Dauer – UA: 23.05.2014
→ Video → Partiturseite → Verlag
Diese Fragen von John Cage stellen sich für jede Musik neu. Musik ist Kom­munikation und darum organisch lebendig. Sie lebt im Moment und dieses immer-anders-Sein wird in diesem Stück verabsolutiert. Es bietet enorme Frei­heiten für den/die Spieler, wodurch er/sie sich mit dem Komponisten in einer Kommunikation auf Augenhöhe begegnen soll(en).

TrioB

2014 – für Klarinette, Klavier & Schlagzeug – 7' – UA: 22.02.2014
→ Video → Partiturseite → Verlag
Studie zu den Rollen verschiedener Instrumentalfunktionen innerhalb eines En­sembles. Melodie-, Harmonie- und Rhythmusinstrument spielen nacheinander die Melodie-, Harmonie- und Rhythmusstimme, die sich alle aus Elementen des Blues speisen. Erst im letzten Satz erfüllt jedes Instrument die ihm üblicherwei­se zugeordnete Rolle.

Mrph II

2013 – für 2 Flöten – 6-9' – UA: 25.04.2013
→ Video → Partiturseite → Verlag
Der Titel leitet sich von dem Wort morph ab (englisch: to morph = verwandeln) und ist eine Lautmalerei für ein Grummeln oder Seufzen. Die Idee ist der Über­gang zwischen Geräusch und Klang einerseits und verschiedenen Klangquel­len andererseits. Die Grenzen der Klänge sollen weitest möglich verschwim­men und die momentane Klangquelle verschleiert werden.

[aš-Šām]

2012 – für Streichquartett & elektronische Zuspielung – 12'
→ Partiturseite
Improvisationsstück, dessen Grundstruktur durch die Kartographie dreier Spa­ziergänge durch die Altstadt von Damaskus gebildet wird. Die Umgebung wird durch die elektronische Zuspielung gestaltet, in der arabische Gedichte über Damaskus verarbeitet sind. Die Spieler reagieren nach eigenem Erleben auf "äußere" Eindrücke und die Begegnungen miteinander.

Sonate décadente 68

2011 – für Viola & Klavier – 10'
→ Partiturseite
Auf die zwei Sätzen dieser Sonate sind vertikal-harmonische und horizontal-melodische Aspekte separat aufgeteilt. In beiden Fällen fußt die rhythmische Struktur auf einem Verhältnis von Ton – ausgehend von Werten für Intervalle – und Pause mit immer der Gesamtsumme 68. Zusätzlich unterliegt jeder Satz ei­nem Verfall zum Geräusch.

RAVAGE ÉLÉGANT

2011 – für 2 Klaviere – 7' – UA: 21.11.2013
→ Video → Partiturseite → Verlag
Ravage élégant (elegante Verwüstung) ist eine als Wortspiel versteckte Hom­mage und Prinzip: Eine formale und charakterliche Vorlage wird durch ge­schickte kleine Veränderungen am klanglichen Material ihrer innewohnende Be­deutung entfremdet und das Resultat zu einem vollkommen selbstständigen Werk. Verwüstung ist hier fruchtbarer Natur.

Arabeske

2010 – für 2 Schlagwerker – 4' – UA: 23.03.2011
→ Video → Partiturseite → Verlag
Das Stück ist einzig auf einem Impuls-Klang-Verhältnis konzipiert, ohne Instru­mente bestimmter Tonhöhe. Viele rhythmische Elemente, die hier Verwendung finden, entstammen Strukturen traditioneller arabischer Musik. Auf dem durch­gängigen aber aperiodischen Durchlauf der Bass-Trommeln entwickeln sich komplementäre und wechselnde Strukturen.

Allegro

2008 – für Blechbläserquintett – 2' – UA: 27.09.2008
→ Audio → Partiturseite → Verlag
Die musikalische Sprache dieses, meines ersten Stückes zeugt von einer vor­maligen Unbekümmertheit, die es in seinem Ausdruck und seiner Syntax spe­ziell ausmacht. Das fehlende Bewusstsein von Form und harmonischer Struktur beim Aufbau der drei Teile gibt ihm eine Unbeschwertheit, die ich bewusst wohl nicht in dieser Form erreicht hätte.



Ensemble groß (mehr als 5 Spieler)

Intracerto

2016 – für keinen Solisten & kleines Ensemble – 8' – UA: 08.05.2016
→ Partiturseite → Verlag
In diesem Stück geht es darum, wie eine Solostimme in ihrer und auf ihre Be­gleitung wirkt. Das Ensemble stützt, imitiert, kontrastiert und erwächst aus der hypothetischen Solostimme, die – ohne je tatsächlich existiert zu haben – über­all innerhalb des Stückes wirkt. Zuerst verschmilzt die Begleitung gänzlich mit ihr, emanzipiert sich dann und ordnet sich wieder unter, jedoch in sich uneins.

Does it communicate anything? Must it?

2014 – für flexible Besetzung – flexible Dauer – UA: 23.05.2014
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Diese Fragen von John Cage stellen sich für jede Musik neu. Musik ist Kommunikation und darum organisch lebendig. Sie lebt im Moment und dieses immer-anders-Sein wird in diesem Stück verabsolutiert. Es bietet enorme Freiheiten für den/die Spieler, wodurch er/sie sich mit dem Komponisten in einer Kommunikation auf Augenhöhe begegnen soll(en).

Somnambul

2012 – für Ensemble – 4' – UA: 06.07.2012
→ Video → Partiturseite → Verlag
Wie ein Schlafwandler, der erinnerte Handlungen vollzieht, die durch Loslösung aus ihrem Kontext zwecklos und somit auf neue Weise selbstständig werden, verwendet dieses Stück als Material kleine Zellen. Diese durchwandert es, ei­ner Zahlensymbolik folgend, die sich aus dem Namen Somnambul ableitet und schafft so unbewusst neue Zusammenhänge.

HABE

2012 – für Ensemble – 4'
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H A B E sind die vier Töne, die – auch in dieser Reihenfolge – das ausschließ­liche Material des Stückes und somit seine "Habe" bilden. Das Tonmaterial wird zunächst in Gruppen kollektiv aufgefasst und dann immer wieder individuell aufgebrochen, sodass sich im Ensemble ein Wechselspiel von Individuum und Kollektiv lebendig widerspiegelt.

Totentanz

2011 – für Ensemble – 4'
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Dieser Totentanz ist eine ganz individuelle Auseinandersetzung mit Todesnähe. Bedrohlichkeit und Chaos im Klang werden hierin aber durchaus nicht ein­schüchternd, sondern als befreiend und antreibend verstanden. Der Totentanz ist auch ein Experiment: Erst im Tanz mit dem Tod spürt man genau, wie nah oder fern man ihm eigentlich ist.

Politische Musik

2011 – für Ensemble – 2'
→ Video → Partiturseite → Verlag → Rezension
Kunst ist Selbstzweck. Diesem Credo verleiht das Stück mit Sarkasmus Aus­druck, der einzigen Möglichkeit, hier einem Paradox auszuweichen. So schlägt es in seinem ersten Teil einen von der Bitonalität eines Darius Milhaud beein­flussten fanfarenartigen und in seinem zweiten Teil einen vom Jazz und frühen Hollywoodklängen inspirierten süßen Ton an.

3 Expressionen

2010 – für Streichsextett – 6'
→ Partiturseite
Ausdrucksstudien, die, ohne klassisches Thema oder traditionelle Form, einzig verschiedene Qualitäten und Intensitäten im Ausdruck ausloten. Die einzelnen Sätze haben einen eher losen Zusammenhang, verbinden sich aber vor allem durch ihr gesteigertes Maß an Spannung, deren Nuancierungen in der Interpre­tation von besonderer Bedeutung sind.

Sancho Pansa – Musikalisches Portrait

2009 – für 11 Instrumente – 3' – UA: 19.09.2009
→ Audio → Partiturseite → Verlag
Sancho Pansa ist der Knappe des legendären Don Quixote, unter dessen dümmlicher, fauler, tollpatschiger Schale auch Heldenmut und Gerissenheit hervorblitzen. Bei jedem Auftritt ist er derselbe und doch auf gewisse Weise ein ganz anderer. Dieser Wesensart ist das immer wiederkehrende, seinen Ausdruck wandelnde Thema nachempfunden.



Orchester

"... gleichsam, um die entflohene Zeit wieder zurückzu­spulen"

2013 – für Orchester – 9' – UA: 30.05.2013
→ Video → Partiturseite → Verlag
Montage-Stück, das drei nicht aufgeführte Orchesterwerke als Materialquelle nutzt. Sein Reiz liegt insbesondere in der zum Teil sehr heterogenen Verbin­dung stilistisch sehr unterschiedlicher Bruchstücke. Die Verschiedenartigkeit re­sultiert aus dem zeitlichen Abstand und ihre Verbindung gibt dem Klangcharak­ter eine neue Qualität.

Peinture pour chordes

2011 – für Streichorchester – 10'
→ Partiturseite
Inspiriert von einem Gemälde Pierre Soulages' ist dieses Stück wie eine Lein­wand, auf die schichtweise alle Farben (in Analogie der Spektren von Licht und Ton, nicht gemäß der Synästhesie) aufgetragen sind und unterschiedliche Stel­len freigespachtelt werden. Die Musik ist statisch und gewinnt ihren Reiz aus subtilen Veränderungen von Klangqualität.

La lune

2010 – für Orchester – 8' – UA: 04.07.2010
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"Die Verehrung des Mondes" steht für eine tiefe Verbundenheit, der in beinahe gebetsgleicher Weise Ausdruck verliehen wird. Die Intensität steigert sich in der Wiederholung und droht von immer tieferer Sehnsucht verschlungen zu wer­den, bis sich mit dem "Erscheinen einer Göttin" die vormalige Verehrungsformel zu seligem Jubel wandelt.

Does it communicate anything? Must it?

2014 – für flexible Besetzung – flexible Dauer – UA: 23.05.2014
→ Video → Partiturseite → Verlag
Diese Fragen von John Cage stellen sich für jede Musik neu. Musik ist Kom­munikation und darum organisch lebendig. Sie lebt im Moment und dieses immer-anders-Sein wird in diesem Stück verabsolutiert. Es bietet enorme Frei­heiten für den/die Spieler, wodurch er/sie sich mit dem Komponisten in einer Kommunikation auf Augenhöhe begegnen soll(en).

Lewin – Musikalisches Portrait

2009 – für Bassklarinette & Orchester – 4' – UA: 20.03.2010
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Lewin ist ein Protagonist aus Lew Tolstois Anna Karenina. Er ist ein Grübler, ein Zweifler, ein Mensch voller Leidenschaft – mit besonderer Betonung der ersten Worthälfte. Diesen Charakter darzustellen, ist die Bassklarinette ideal; mit ihrer murmelnden Tiefe und ihrer schreienden Höhe, in ihrem von Weichheit bis Schärfe reichenden Ausdruck.

"Man stirbt nicht mitten im fünften Akt."

2009 – Orchesterfantasie über Peer Gynt – 4' – UA: 14.02.2009
→ Video → Partiturseite
Motive wie Aufbruch, Unruhe oder vermeintliche Idylle aus Ibsens Drama wer­den hier musikalisch umgesetzt. In diesem Stück wie im Drama sind die iro­nisch romantischen Momente im Verlauf der Handlung ein Schlüsselthema. Diese Ironie gipfelt im unerwarteten happy end, welches dann auch im Stück durch den C-Dur-Schluss seine Analogie findet.

Adagio misterioso

2008 – für Orchester – 3' – UA: 21.11.2009
→ Video → Partiturseite → Verlag
Ich bezeichne dieses Stück immer als Klangbild, weil ich damit ein Bild nicht abzeichnen, sondern entwerfen wollte. Die zugrunde liegende Stimmung deutet der Titel an, die dieses durch spätromantische und impressionistische Einflüsse geprägte Stück hervorbringen will. Es soll also die Impression nicht wiederge­ben, sondern sie erzeugen.

Barcelona

2009 – für Gitarre & Orchester – 5' – UA: 21.11.2009
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Notturna sul Garda

2009 – für Fagott & Orchester – 4' – UA: 19.09.2009
→ Audio → Partiturseite

Valse über das Jazz-Thema "Hm!"

2008 – für Orchester & Jazz-Trio – 5' – UA: 29.11.2008
→ Video → Partiturseite



Elektronik

Contemporary Circuits

2018 – Elektronische Performance mit Damian T. Dziwis
→ Video
Eine improvisierte audiovisuelle Performance im Übergang des Digitalen und Analogem; durch die Manipulation unterschiedlicher Prozesse werden Do­mänen aufgelöst und auf eine jeweils andere Ebene überführt. So wird ein Plattenspieler mit einem Infrarot-Sensor umfunktioniert, sodass er anstatt mit einer Nadel Rillen in Klang umzuwandeln, nach dem Prinzip des Barcodes die schwarz-weißen aufgetragenen Muster auf einer Schallplatte als digitale Daten liest und in Steuerungssignale umwandelt. Mikroprozessoren verarbeiten digi­tale Bytebeat-Algorithmen – unter anderem über Ultraschallsensoren gesteuert, die ähnlich dem Theremin durch Abstände der Hände "gespielt" werden. Deren digitale Informationen werden in einem Diskettenlaufwerk zur Steuerung von Motorenbewegungen verwendet, welche diesen zu einem elektronischen Klangerzeuger transformieren. Der klangliche Output wiederum steuert einen zum Video-Synthesizer gehackten Testbildgenerator, in Kombination dessen der Klang visualisiert wird. Das verschachtelte Instrumentarium ist geprägt von einer Ästhetik des Do it yourself und des Hackens unterschiedlicher Prozesse und bietet viele Punkte des manipulierenden Eingreifens. Die so gewonnen klanglichen Möglichkeiten werden in dieser Performance improvisatorisch ausgelotet.

Radio

2017 – Elektronisches Objekt
→ Video
Objekt aus einem alten Radio, bei dem Knöpfe und Regler abgegriffen und an einen Mikroprozessor angeschlossen wurden. Auf diesem ist ein Bytebeat-Algorithmus programmiert, der Spannungsveränderungen steuert und über Pulsweitenmodulation in Audiosignale wandelt. Mit Hilfe der Knöpfe und Regler kann der Algorithmus manipuliert werden; die Regler legen Zahlenwerte inner­halb des Algorithmus fest, die Knöpfe bestimmen den Operator, der dessen zwei Hälften verbindet.

Eskapade

2016 – Elektronische Komposition – 4'30''-9'
→ Video
Unregelmäßige, fortlaufende Impulse bilden in diesem Stück das konstante Ele­ment, über dem sich vier Klang-Instanzen in einer vom Zufall bestimmten Struk­tur zueinander fügen und wieder trennen. Auch jede einzelne der Instanzen ist für sich in einigen Aspekten Zufallsprozessen unterworfen, die ihre momentane Klanggestaltung unvorhersehbar machen.

Thema und VVaarriiaattiioonneenn

2016 – für Kontrafagott & Live-Elektronik – 13'
→ screenshot
Dialog zwischen Kontrafagott und Live-Elektronik, in dem beide als gleichbe­rechtigte, autonome Partner agieren. Beide sind in ihren Klängen dem jeweils anderen angenähert und beeinflussen einander im Verlaufe des Stücks durch­gängig. Gleichzeitig variiert jeder das Thema auf seine Weise, sodass sich die Variationen ineinander verschachteln.

2013/2014 – Kammeroper – 50' – UA: 07.07.2014
→ Trailer → Website
Multidisziplinäres Opernprojekt, dessen Protagonisten auf je eigene Weise mit einem fatalen Schicksal konfrontiert sind. Die Sprache ist unverständlich, da sie von den Sängern und Sprechern immer neu gebildet wird. So wird der Zu­gang von der Ebene des "Verstehens" auf die des "Erlebens" gehoben, was auch die Musik unterstützt.

[aš-Šām]

2012 – für Streichquartett & elektronische Zuspielung – 12'
→ Partiturseite
Improvisationsstück, dessen Grundstruktur durch die Kartographie dreier Spa­ziergänge durch die Altstadt von Damaskus gebildet wird. Die Umgebung wird durch die elektronische Zuspielung gestaltet, in der arabische Gedichte über Damaskus verarbeitet sind. Die Spieler reagieren nach eigenem Erleben auf "äußere" Eindrücke und die Begegnungen miteinander.

Advanced mediocrity

2014 – Video

Dictators die

2012 – Tanz-Musik-Projekt
→ Video

Mephisto-Fanfare

2011 – Elektronische Komposition – 2' – UA: 24.04.2012
→ Video
Die Worte, mit denen sich Mephistopheles dem Faust vorstellt, werden hier auf experimentelle Weise vertont. Eine Trompeten-Fanfare wird diversen elektro­nischen Verfremdungen unterworfen. Diese sind jeweils Gruppen sinnver­wandter Worte zugeordnet und zeichnen auf diese Weise gewissermaßen den Inhalt des Monologs nach.

geboren 1988 in Peine, aufgewachsen in Recklinghausen
Trompeter in verschiedenen Bands, Jazzformationen und Jugendorchestern
ab 2007 selbstständige Auseinandersetzung mit Musiktheorie und erste klas­sische Kompositionen
Aufführungen bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und im Rahmen des europäischen Kulturhauptstadtjahres RUHR 2010; Aufführungen in Italien, Frankreich und den Niederlanden
Kompositionsunterricht bei Rüdiger Blömer
Bachelorstudium Komposition in Arnhem (NL) bei Dolf de Kinkelder und in Zwolle (NL) bei Alex Manassen
Aufführungen u.a. durch die Neue Philharmonie Westfalen, Het Gelders Or­kest und orkest 'de ereprijs'
seit 2011 Erscheinen des Gesamtwerks im Verlag Dohr Köln
2014 Premiere des multidisziplinären Opernprojekts
seit 2014 lebt und arbeitet Simon Al-Odeh in Köln

Simon Al-Odeh (*1988 in Peine) wuchs in Recklinghausen auf, wo er zunächst Trompete spielen lernte, bevor er sich selbstständig mit Musiktheorie aus­einandersetzte und seine ersten Stücke schrieb. Schon früh wurde seine Musik in Deutschland – bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und im Rahmen des europäischen Kulturhauptstadtjahres RUHR 2010 –, in Italien und Frankreich aufgeführt. Simon Al-Odeh erhielt Kompositionsunterricht bei Rüdiger Blömer und studierte bei Dolf de Kinkelder in Arnhem und bei Alex Manassen in Zwolle, in den Niederlanden. Seine Musik wurde u.a. durch die Neue Philharmonie Westfalen, Het Gelders Orkest und orkest 'de ereprijs' aufgeführt.
Seit 2011 erscheint sein Gesamtwerk im Verlag Dohr Köln.
2014 wurde sein multidisziplinäres Opernprojekt aufgeführt.
Simon Al-Odeh lebt und arbeitet in Köln.

Fließtext




Stichpunkte


info [at] simonal-odeh [dot] de


Links:

Damian T. Dziwis Cathrin Höhn Verlag Dohr Köln
A-Trio Benjamin Moritz Gronau ON Cologne
Krisztián Palágyi Gijs Verhoofstad WIND MUSIC Edition
orkest 'de ereprijs' Eline Keuchenius
Marije van der Ende
Leonie van Rheden

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Angaben gemäß § 5 TMG
:
Simon Al-Odeh
Palmstraße 34
50672 Köln
E-Mail: info [at] simonal-odeh [dot] de
Tel.: +49 (0) 15155526035

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